Ihre Augengesundheit im Fokus

Augenärztliche Vorsorge: Wie oft ist eine Kontrolle sinnvoll?

Höchste Präzision. Ohne Pupillenerweiterung. Sofort wieder mobil.

Einen festen Untersuchungsabstand für alle gibt es nicht: Der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte empfiehlt die Glaukom-Vorsorge (Grüner Star) ab dem 40. Lebensjahr – darüber hinaus richtet sich der sinnvolle Rhythmus nach Alter, Beschwerden, Vorerkrankungen und familiären Risiken. Was in Ihrer Situation passt, besprechen wir gemeinsam; ist eine Untersuchung keine Kassenleistung, erfahren Sie Nutzen und Kosten vorab transparent.

Patientin bei einer präzisen Augenuntersuchung an der Spaltlampe
Unsere Empfehlung

Vorsorge ab 40: alle zwei Jahre Grüner Star (Glaukom) und Netzhaut im Blick

Ab dem 40. Lebensjahr empfehlen wir beschwerdefreien Patientinnen und Patienten alle zwei Jahre eine umfassende Vorsorgeuntersuchung der Augen. Sie verbindet zwei Untersuchungen, die Erkrankungen erkennen, bevor sie das Sehen beeinträchtigen:

  • Glaukomvorsorge: Messung des Augeninnendrucks und Beurteilung des Sehnervs – zum Ausschluss oder zur Früherkennung eines Grünen Stars.
  • Weitwinkelaufnahme des Augenhintergrunds mit Zeiss CLARUS™: umfassende Untersuchung der Netzhaut – zum Ausschluss oder zur Früherkennung von Netzhauterkrankungen wie Rissen, Löchern oder einer Netzhautablösung.

Für beide Untersuchungen ist in der Regel keine Erweiterung der Pupille mit Augentropfen erforderlich. Sie sehen anschließend wie gewohnt und können direkt wieder Auto fahren.

Auf einen Blick
  • Ab dem 40. Lebensjahr
  • Alle zwei Jahre
  • In der Regel ohne Pupillenerweiterung
  • Direkt wieder fahrtüchtig
36,50 € für die umfassende Vorsorgeuntersuchung der Augen

Für gesetzlich Versicherte ist die Vorsorge als Früherkennungsuntersuchung in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Bei Privatversicherten wird sie in der Regel von der Krankenversicherung übernommen und daher nicht gesondert berechnet. Weitere Untersuchungen wie OCT kommen nur bei entsprechender Fragestellung hinzu – Nutzen und Kosten besprechen wir vorab mit Ihnen.

Vorsorgetermin vereinbaren
Prävention rettet Sehkraft

Warum die Glaukom-Vorsorge ab 40 so wichtig ist

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine der häufigsten Ursachen für einen irreversiblen Sehverlust. Das Problem: Die Erkrankung verursacht im Frühstadium keinerlei Schmerzen und keine spürbaren Seheinschränkungen. Ein erhöhter Augeninnendruck oder Durchblutungsstörungen schädigen schleichend den Sehnerv – und die Betroffenen spüren den hohen Augendruck nicht.

Wenn erste Gesichtsfeldausfälle (blinde Flecken) von Patienten selbst bemerkt werden, ist die Erkrankung meist schon weit fortgeschritten. Zerstörte Nervenfasern lassen sich nicht wiederherstellen. Nur durch regelmäßige Vorsorge kann ein Glaukom rechtzeitig erkannt, behandelt und ein dauerhafter Sehverlust verhindert werden.

Patientin bei einer Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) zur Glaukomfrüherkennung

Die Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) hilft, funktionelle Ausfälle frühzeitig zu erkennen.

Diagnostik beim Grünen Star

Mehr als nur den Druck messen

Ein isoliert gemessener Augeninnendruck reicht für eine sichere Diagnose heute nicht mehr aus. Bei auffälligem Befund oder erhöhtem Risiko umfasst die Glaukom-Diagnostik in unserer Praxis:

  • Tonometrie: Präzise Messung des Augeninnendrucks.
  • Pachymetrie: Messung der Hornhautdicke zur exakten Korrektur der Druckwerte.
  • OCT-Analyse: Hochauflösende Vermessung der Nervenfaserschicht des Sehnervs als wichtiger Baustein der Früherkennung und Verlaufskontrolle.
  • Perimetrie: Überprüfung des Gesichtsfeldes auf erste, feine Ausfälle.
  • Spaltlampenuntersuchung: Beurteilung des vorderen Augenabschnitts und des Kammerwinkels.
Komfortable Netzhautuntersuchung

High-Tech ohne Tropfen: Zeiss CLARUS™

Bei herkömmlichen Untersuchungen des Augenhintergrundes müssen die Pupillen mit speziellen Augentropfen medikamentös erweitert werden. Das führt zu einer starken Blendempfindlichkeit und einem verschwommenen Sehen für 2–3 Stunden – in dieser Zeit dürfen Sie nicht Auto fahren.

Moderne Ultraweitwinkelaufnahmen ermöglichen eine detaillierte Darstellung großer Bereiche der Netzhaut und sind bei vielen Patientinnen und Patienten ohne Erweiterung der Pupille möglich.

Sofort wieder mobil

Erfolgt die Untersuchung mithilfe moderner Ultraweitwinkel-Bildgebung ohne Pupillenerweiterung, besteht in der Regel keine hierdurch bedingte Einschränkung der Fahrtüchtigkeit.

  • Bei vielen Routineaufnahmen ohne pupillenerweiternde Tropfen
  • Hochauflösende Echtfarben-Bilder
  • Großer Bildwinkel bis weit in die Netzhautperipherie
  • Ergänzende Untersuchung je nach Beschwerden und Befund
  • Ideale Verlaufsdokumentation
Patientin am hochmodernen Netzhaut-Kamerasystem

Die Ultra-Weitfeld-Bildgebung macht die Netzhautperipherie sichtbar – völlig schmerzfrei und ohne Tropfen.

Wann ist die Clarus-Untersuchung besonders wichtig?

Schwarze Punkte, Fäden, Fussel oder ein Schleier vor dem Auge?

Sehen Sie plötzlich schwarze Punkte, dunkle Fäden, fliegende Fussel oder einen Schleier vor dem Auge? Diese Symptome können harmlose Glaskörpertrübungen sein – aber auch ein Warnsignal für ernsthafte Veränderungen an der Netzhaut, wie Risse, Löcher oder im schlimmsten Fall eine Netzhautablösung.

Patientin bei einer detaillierten Augenuntersuchung an der Spaltlampe

Bei plötzlichen Sehstörungen ist eine zeitnahe Netzhautuntersuchung essenziell.

Netzhaut-Diagnostik

Die äußerste Netzhaut im Blick – ohne Tropfen

Moderne Ultraweitwinkelaufnahmen ermöglichen eine detaillierte Darstellung großer Bereiche der Netzhaut. Dabei können unter anderem Veränderungen der Netzhaut sowie Hinweise auf Netzhautlöcher, Netzhautrisse oder eine Netzhautablösung erkannt werden.

Viele Routineaufnahmen sind mit moderner Ultraweitwinkel-Bildgebung ohne Erweiterung der Pupille möglich. Abhängig von den Beschwerden, der Fragestellung und dem Untersuchungsbefund kann eine Pupillenerweiterung dennoch medizinisch notwendig sein.

Routinekontrollen bei Diabetes

Die regelmäßige Untersuchung des Augenhintergrunds dient der frühzeitigen Erkennung und Verlaufskontrolle diabetischer Netzhautveränderungen. Abhängig von der individuellen Situation kann die Beurteilung durch eine Untersuchung bei erweiterter Pupille oder mithilfe moderner Ultraweitwinkel-Bildgebung erfolgen.

Ärztin wertet hochauflösende OCT-Scans am Bildschirm aus

Optische Kohärenztomographie (OCT) liefert mikrometergenaue Querschnittsbilder der Netzhaut.

Der optische Ultraschall

OCT-Diagnostik: Zeiss CIRRUS™ 6000

Die Optische Kohärenztomographie (OCT) hat die Augenheilkunde revolutioniert. Mit dem ZEISS CIRRUS™ 6000, einem der schnellsten und leistungsstärksten OCT-Geräte auf dem Markt, können wir die einzelnen Schichten Ihrer Netzhaut und des Sehnervs im Querschnitt extrem hochauflösend betrachten.

Dieses Verfahren ist vergleichbar mit einem Ultraschall, arbeitet jedoch berührungsfrei und schmerzlos mit harmlosem Licht. Es liefert uns die entscheidenden Details zur Früherkennung und Verlaufskontrolle von:

  • Makuladegeneration (AMD): Entdecken feinster Flüssigkeitseinlagerungen unter der Netzhaut – noch bevor Sie eine Sehverschlechterung bemerken.
  • Glaukom (Grüner Star): Exakte Messung der Nervenfaserschichtdicke (RNFL) am Sehnerv – die empfindlichste Methode zur Glaukom-Früherkennung.
  • Diabetische Retinopathie: Erkennung und Monitoring von Schwellungen (Ödemen) und Gefäßveränderungen in der Makula.

OCT und CLARUS ergänzen sich

Während das OCT einzelne Netzhautschichten im hochauflösenden Querschnitt analysiert, liefert CLARUS eine weitwinklige Aufsicht auf große Bereiche der Netzhaut. Zusammen unterstützen beide Geräte eine differenzierte, berührungsfreie Beurteilung. Ob zusätzlich eine Pupillenerweiterung erforderlich ist, hängt von Fragestellung und Befund ab.

Patientin bei einer komfortablen Augenuntersuchung
FAQ

FAQ

Wie oft sollte ich zum Augenarzt?

Der passende Untersuchungsabstand ist individuell. Der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte empfiehlt ein Screening auf Glaukom – den sogenannten Grünen Star – ab dem 40. Lebensjahr. Bei bestimmten Risikofaktoren kann eine frühere Untersuchung sinnvoll sein. Liegen bereits Augenerkrankungen, Diabetes oder auffällige Befunde vor, wird das Kontrollintervall individuell festgelegt.

Beschwerdefreien Patientinnen und Patienten empfehlen wir ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre eine augenärztliche Kontrolle einschließlich Glaukomvorsorge und Untersuchung des Augenhintergrunds. Je nach persönlichem Risiko und Untersuchungsbefund können kürzere Abstände erforderlich sein.

Welche Vorsorgeuntersuchungen können sinnvoll sein?

Zu den wichtigsten augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr zählen die Glaukomvorsorge und die Beurteilung des Augenhintergrunds. Dabei können unter anderem Veränderungen der Netzhaut sowie Hinweise auf Netzhautlöcher, Netzhautrisse oder eine Netzhautablösung erkannt werden.

Zur Glaukomvorsorge gehören insbesondere die Messung des Augeninnendrucks und die ärztliche Beurteilung des Sehnervs. Moderne Ultraweitwinkelaufnahmen ermöglichen eine detaillierte Darstellung großer Bereiche der Netzhaut und sind bei vielen Patientinnen und Patienten ohne Erweiterung der Pupille möglich.

Abhängig von der individuellen Fragestellung können weitere Untersuchungen wie eine ergänzende Bildgebung mittels optische Kohärenztomographie (OCT) sinnvoll sein. Nicht jede Untersuchung ist für jeden Menschen erforderlich. Bei entsprechenden Beschwerden oder auffälligen Befunden kann eine zusätzliche Untersuchung des Augenhintergrunds bei erweiterter Pupille notwendig sein.

Was übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?

Bei einem begründeten Krankheitsverdacht oder einer bereits bekannten Erkrankung übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich die medizinisch notwendigen Untersuchungen im Rahmen ihres Leistungskatalogs.

Zusätzliche moderne Untersuchungsverfahren können in bestimmten Situationen diagnostische Zusatzinformationen liefern, gehören jedoch nicht immer zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Augenärztliche Früherkennungsuntersuchungen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen. Über den möglichen Nutzen, den Untersuchungsablauf und die Kosten informieren wir Sie vorab transparent.

Wie oft sollten Menschen mit Diabetes zur Augenuntersuchung?

Bei Menschen mit Diabetes ohne bekannte diabetische Netzhauterkrankung werden – abhängig von der persönlichen Risikosituation – jährliche oder zweijährliche augenärztliche Untersuchungen empfohlen. Sind bereits Veränderungen an der Netzhaut vorhanden, werden die erforderlichen Kontrollabstände individuell festgelegt.

Die regelmäßige Untersuchung des Augenhintergrunds dient der frühzeitigen Erkennung und Verlaufskontrolle diabetischer Netzhautveränderungen. Abhängig von der individuellen Situation kann die Beurteilung durch eine Untersuchung bei erweiterter Pupille oder mithilfe moderner Ultraweitwinkel-Bildgebung erfolgen.

Nach einer Pupillenerweiterung dürfen Sie nicht selbst Auto fahren, solange das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Diese Einschränkung besteht häufig für mehrere Stunden. Erfolgt die Untersuchung mithilfe moderner Ultraweitwinkel-Bildgebung ohne Pupillenerweiterung, besteht in der Regel keine hierdurch bedingte Einschränkung der Fahrtüchtigkeit.

Ist eine Netzhautuntersuchung immer ohne Augentropfen möglich?

Viele Routineaufnahmen sind mit moderner Ultraweitwinkel-Bildgebung ohne Erweiterung der Pupille möglich. Abhängig von den Beschwerden, der Fragestellung und dem Untersuchungsbefund kann eine Pupillenerweiterung dennoch medizinisch notwendig sein. Wir informieren Sie vor der Untersuchung darüber und weisen Sie darauf hin, falls Sie anschließend vorübergehend nicht selbst Auto fahren dürfen.

Was kostet die Vorsorgeuntersuchung ab 40?

Die umfassende Vorsorgeuntersuchung der Augen – Glaukomvorsorge und Weitwinkelaufnahme des Augenhintergrunds mit Zeiss CLARUS™ – bieten wir in unserer Praxis für 36,50 € an. Für gesetzlich Versicherte ist sie als Früherkennungsuntersuchung in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Bei Privatversicherten wird die Vorsorge in der Regel von der Krankenversicherung übernommen und daher nicht gesondert berechnet.

Ergänzende Untersuchungen wie eine OCT-Analyse kommen nur bei entsprechender Fragestellung hinzu; Nutzen und Kosten besprechen wir vorab mit Ihnen.

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Nutzen Sie das Formular für Terminwünsche und organisatorische Fragen. Wir melden uns so bald wie möglich bei Ihnen.

Telefon 07741 – 6 33 22 Telefax 07741 – 68 49 05 E-Mail: info@augenarzt-ninios.de

Hauptstraße 42 · 79787 Lauchringen

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